Sie lieben ihr neues Leben in Berlin. Das Germanistikstudium, die Ballettausbildung – alles ist voller Versprechen.

Doch ein Geheimnis steht zwischen ihnen. Denn was vergangen ist, ist nicht vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezensionen

Mitreißend, intensiv und sehr tiefgründig, für mich das bisher beste Buch des Autors und daher eine absolute Kauf- und Leseempfehlung! (Amazon, 11. September 2013)

Rätselhaft, spannend und tiefgründig. Jeder Band steht für sich, gemeinsam jedoch ergeben sie einen Psycho-Thriller, der aus der Masse hervorsticht. (Blog QindiebuecherQuerbeetGelesen, 06.10.2013)

Dieses buch ist sehr spannend geschrieben. Auch die fachlichen ausflüge zb freud sind gut integriert. Aber was sagte ranicki auf die frage, was ein gutes werk von einem schlechten unterscheidet: es ist doch alles schon gesagt auf dieser welt. Die unterscheidung liegt in der sprache! (Amazon, 27. September 2013)

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Interview zu Wildnis: Band 1

Wie war die Erfahrung, eine Trilogie zu schreiben?
Aufregend! Eine große Entdeckungsfahrt: Was liegt alles noch vor uns? Und zugleich: Was liegt in dem Vergangenen verborgen? Welche Schranken und welche Möglichkeiten?

Ideen entwickeln sich ja nicht aus dem Nichts. Das ist wie beim Kochen: Wenn der Kühlschrank fast leer ist, entstehen die kreativsten Gerichte. Man denkt von dem Konkreten, Vorhandenen aus – und plötzlich kommen die Einfälle. So ging es mir mit dem 3. Band. Die ersten beiden Bände waren eine Startrampe, kein Gefängnis.

Es hat also weiterhin Spaß gemacht, Anna und Jan zu begleiten?
Wie Jan gewachsen ist, das war toll. Wie er es geschafft hat, sich selbst treu zu bleiben und sich doch zu wandeln.

Und es war wichtig, Anna endlich zu verstehen. Da muss ich ein wenig ausholen: Als ich den 1. Band schrieb, dachte ich nicht an eine Fortsetzung. Erst am Ende fand ich es schade, den Mörder einfach so umkommen zu lassen. Aus seiner Geschichte wuchs der 2. Band. Aber da hat mich Anna noch nicht in Ruhe gelassen. Also habe ich (kurz nach der Publikation des 2. Bandes) eine Trilogie angekündigt und das vorläufige Ende um einen Absatz erweitert: Anna verschweigt etwas.

Anna und Jan – ist das Zufall? Wie wählst du die Namen für die Charaktere aus?
Ich spiele ein wenig herum und lege mich dann schnell fest. Dabei versuche ich, offensichtliche Deutungsmöglichkeiten zu vermeiden – also nicht: Emanuelle und Bill gingen in den Wald. Da kann man sich schon denken, dass die sich vom Wolf nicht abhalten lassen.

Später fällt mir oft auf, dass die Namen eine versteckte Bedeutung tragen. Zum Beispiel der Kommissar Schiefer: hart wie Stein; nicht so geradlinig, wie er sich gibt; und auch wenn er nicht schielt, fühlt man sich in seiner Gegenwart nicht wohl. Ach ja, und aus den Buchstaben könnte man „fieser“ scrabbeln.

Oder Anna: symmetrisch, minimalistisch, „Mama“, dem ersten Wort der meisten Kinder verwandt – irgendwie urförmig. Und tatsächlich dient mir ihre Figur dazu, unbewusste Vorstellungen über Triebe und Gewalt zu entdecken.

Jans klangliche Namensverwandtschaft mit Anna soll wohl einfach ausdrücken, dass die beiden zusammengehören.