Abitur! Drei Jungs überreden drei hübsche Mädchen ihrer alten Stufe zu einer Reise. In die entlegenste Wildnis Alaskas. Für einen Sommer der Freiheit.

Nichts verbindet sie mit der Zivilisation als ein Funkgerät und das Wasserflugzeug, das sie in vier Wochen abholen soll. Sie wandern und jagen, baden und fischen – und genießen den hemmungslosen Bruch mit allen spießigen Regeln.

Doch der spielerische Übermut eskaliert in einer Spirale der Gewalt. Eingeschlossen von unüberwindbaren Felswänden entdecken sie ihre eigenen Abgründe. Die Unschuld haben sie verloren – um ihr Leben müssen sie kämpfen.

 

 

 

 

 

Rezensionen

Wildnis war gut (Schnitt 4,2 bei über 50 Amazon-Rezensionen). Die Neufassung Das Tal ist erheblich länger – und besser. Stimmen dazu aus der Leserunde auf Lovelybooks:

“war das eine rasante und spannende Angelegenheit. Ich bin so begeistert von dem Buch” – leseratte69
„Ich fand das Buch unglaublich spannend … Die Entwicklung der Charaktere fand ich äußerst gelungen“ – Katharina99
“Selten habe ich ein Buch mit zum Ende immer schneller werdenden Geschwindigkeit gelesen. Da ist man am Ende wirklich atemlos!” – Teddybaer66
„Die Seiten fliegen nur so dahin … Ich dachte bereits bei Tag 11, dass es nicht noch spannender werden könnte und doch konnte es das alles noch einmal toppen und ich konnte das Buch wieder nicht aus der Hand legen“ – LaLeLu26
„Ich wiederhole mich gerne: wie unfassbar spannend! Ein Ende, was an Spannung nicht zu überbieten war.“ – bookgirl
“Nach diesem atemlosen Endkampf kann ich mir gar nicht vorstellen, wie eine Fortsetzung die dramatische ABI-Reise noch einmal toppen soll.” – villawiebke

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Interview zu “Das Tal”

Wieso hast du den ersten Band von „Wildnis“ zu „Das Tal“ umgearbeitet?
Die eine Antwort: um damit Geld zu verdienen. Das klingt ehrlich, aber noch ehrlicher kommt mir die andere vor: weil ich musste! So wie die Bergsteiger, wenn sie zurück von einer Wahnsinns-Begehung nach dem Warum befragt werden, grummeln: „Weil er da war.“ Der Berg hat den Bergsteiger nicht in Ruhe gelassen. Und mir ist die Geschichte von der Gruppe im Tal nachgegangen, bis ich sie noch einmal geschrieben hatte.

War es nicht öde, auf ausgetretenen Pfaden zu laufen?
Zunächst war es fantastisch: Die ersten hundert Seiten hatte ich in zehn Tagen, es flog nur so dahin. Dann wurde es … interessant. Einerseits bewegte ich mich mit der Handlung auf Neuland, andererseits fand doch alles im gleichen Tal statt, mit der vertrauten Gruppe. Das Ganze bekam dadurch etwas Traumhaftes – als wäre ich im Traum an einem Ort, den ich kenne, der aber plötzlich anders ist; oder als wäre ich irgendwo und hätte von einer ähnlichen Umgebung schon geträumt.

Neu war definitiv, dass ich diesmal einen professionellen Roman-Coach an meiner Seite hatte. Dass Susanne Gerdom das Manuskript durchgearbeitet hat, hat meine Unsicherheit, ob ich da nicht mit einer Spinnerei Zeit verschwende, weggeblasen und mir enorm Auftrieb gegeben. Außerdem habe ich natürlich einen Haufen guter Tipps von ihr bekommen. Mit Abstand am hilfreichsten war, dass sie eine Wendung als „lächerlich“ bezeichnet hat (was nicht heißt, dass sie eine fiese Kommentatorin ist, sondern dass unser Austausch so unbesorgt war, dass sie sich das leisten konnte). Nach so einem „Lächerlich“ überlegt man nicht mehr lange rum, wie man die Stelle ein bisschen plausibler machen könnte – da kann man gar nicht anders, als mit dem Hammer ranzugehen.

Und das Ergebnis?
Rechtfertigt für mich unbedingt den Einsatz. Es ist ein anderes Buch geworden; entsprechend bin ich froh, dass ich mich für ein neues Cover entschieden habe (bedrückend von Jacqueline Spieweg designed). Und ein besseres Buch! „Runder, ruhiger erzählt; Charaktere mehr Tiefgang, sympathischer, ihre Entwicklung langsamer & besser nachvollziehbar; Liebesgeschichte gewinnender; Handlung realistischer; Ende packender“ – so habe ich Bilanz gezogen. Ob sich eine Neufassung allerdings verkaufen wird, kann ich nicht absehen. Womit wir wieder beim Geld wären …